Französisch-Polynesien mit Kindern

Eine Rundreise nach Französisch-Polynesien mit Kindern ist fantastisch! Weiße Strände, klares blaues Wasser und sich wiegende Palmen – Französisch-Polynesien ist ein Traumziel, das auch mit Kindern erstaunlich einfach zu bereisen ist. Auf den Inseln findest du nicht nur Luxusresorts, sondern auch ruhige Lagunen, freundliche Einheimische und eine wunderschöne Unterwasserwelt. Wir haben 3 verschiedene Inseln besucht und in diesem Blog liefern wir dir alle Informationen, die du für eine Tour durch Französisch-Polynesien mit der Familie brauchst.

Französisch-Polynesien mit Kindern

Welche Inseln man mit Kindern besuchen sollte

Französisch-Polynesien besteht aus mehr als 100 Inseln, es gibt also eine große Auswahl. Wir haben 3 verschiedene Inseln besucht, nämlich Tahiti, Bora Bora und Moorea. Im Folgenden geben wir dir einen kurzen Überblick darüber, was du bei der Auswahl dieser drei Inseln beachten solltest.

Tahiti: Die meisten Flüge kommen auf Tahiti an, der größten Insel in Französisch-Polynesien. Hier kannst du dich nach dem langen Flug in aller Ruhe akklimatisieren. Die Insel ist nicht super interessant, also würden wir empfehlen, nur einen Tag hier zu verbringen, um sich von der Reise zu erholen und einen Tag damit zu verbringen, die Insel zu erkunden.

Du kannst die meisten Sehenswürdigkeiten der Insel an einem Tag sehen. Wenn du mehr darüber wissen willst, was es auf dieser Insel zu tun gibt, lies unseren Blog Tahiti mit Kindern für weitere Informationen.

Tahiti mit Kindern

Moorea: Von Tahiti aus kannst du Moorea innerhalb einer halben Stunde mit dem Boot erreichen. Wir hatten auf Tahiti ein Auto gemietet und fuhren mit dem Auto auf der Fähre nach Moorea. Von den drei Inseln, die wir besucht haben, hat uns Moorea am besten gefallen.

Hier gibt es noch mehr Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und wir blieben ganze acht Tage auf Moorea. Wenn du wissen willst, was du auf Moorea alles mit deiner Familie unternehmen kannst, lies unseren Blog Moorea mit Kindern.

Aktivitäten für Kinder Moorea

Bora Bora: Bora Bora ist die bekannteste Insel in Französisch-Polynesien und die meisten Touristen besuchen diese Insel. Die Insel ist bekannt für ihre teuren Hotels und Resorts, aber auch auf dem Festland von Bora Bora gibt es viele erschwingliche Möglichkeiten.

Bora Bora hat auch eine wunderschöne Unterwasserwelt und das Wasser in der Lagune von Bora Bora hat Dutzende von Blautönen. Wir blieben hier 3 volle Tage, was auch völlig ausreichend ist, um die Insel zu erkunden. Wenn du wissen willst, was du hier unternehmen kannst, lies unseren Blog Bora Bora mit Kindern.

Französisch-Polynesien mit Kindern

Beste Reisezeit für Französisch-Polynesien

Französisch-Polynesien liegt in der Mitte des Pazifischen Ozeans und hat ein tropisches Klima mit angenehmen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad das ganze Jahr über. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen der Trocken- und der Regenzeit, die du bei der Planung deiner Familienreise unbedingt berücksichtigen solltest.

Trockenzeit – Mai bis Oktober: Dies ist die beste Zeit, um Französisch-Polynesien mit Kindern zu besuchen. In der südlichen Hemisphäre wird es Winter sein, aber du merkst es kaum: Die Temperaturen sind angenehm, der Himmel ist klar und blau und es regnet kaum. Die Luftfeuchtigkeit ist niedriger, wodurch es sich vor allem für kleine Kinder angenehmer anfühlt.

Außerdem ist das Wasser zu dieser Jahreszeit besonders klar – ideal zum Schnorcheln, Tauchen und Schwimmen. Beachte, dass Flüge und Unterkünfte in der Hochsaison teurer sind und du früher buchen musst, vor allem im Juli und August.

Wir waren im September mit unserer Tochter in Französisch-Polynesien und hatten viel Sonnenschein und gelegentliche Schauer. Denke also daran, dass es trotz der Trockenzeit regnen kann.

Französisch-Polynesien mit Kindern

Regenzeit – November bis April: In dieser Zeit ist es wärmer und feuchter. Es kann gelegentlich zu tropischen Schauern kommen, vor allem am Nachmittag oder Abend, aber sie halten normalerweise nicht lange an. In diesen Monaten zeigt sich die Natur von ihrer besten Seite: Alles ist grün, die Blumen blühen und die Inseln sind ruhiger. Dies ist auch eine günstigere Reisezeit, mit niedrigeren Preisen für Hotels und Flüge.

Kosten Französisch-Polynesien

Französisch-Polynesien ist kein billiges Reiseziel, aber natürlich hast du immer noch die Wahl, wie teuer du es machen willst. Du kannst es sicherlich nicht mit einer Rundreise nach, sagen wir, Südostasien vergleichen, aber es gibt immer noch viele Optionen, um die Kosten für eine Rundreise niedrig zu halten.

Deshalb gibt es natürlich sehr teure Resorts und Hotels. wo du manchmal bis zu 10.000 Euro pro Nacht zahlst, aber es gibt auch einige günstigere Unterkünfte, in denen du etwa 150 Euro pro Nacht zahlst.

Auch Essen und Getränke sind in Restaurants und Supermärkten ziemlich teuer. Wir haben oft an den etwas kleineren Ständen/Restaurants gegessen und die Preise waren dort in der Regel nicht allzu schlecht. Mit 3 Personen haben wir zum Beispiel für das Mittagessen meist um die 60 Euro bezahlt. Morgens haben wir oft mit Baguettes gefrühstückt, die sehr günstig sind. Ein Baguette kostet oft schon ab 0,5 Euro.

Auch bei den Aktivitäten sind die Preise oft sehr hoch. Erkundige dich deshalb im Voraus genau, was du tun willst und welche Anbieter es gibt. Manchmal musst du nicht unbedingt eine Schnorcheltour buchen, um an bestimmte Orte zu gelangen. Auf Moorea kannst du zum Beispiel Haie und Rochen bewundern, zu denen du auch schwimmen oder mit dem Kajak hinfahren kannst. Das kann einen großen Unterschied bei den Kosten ausmachen. Wir raten dir daher, dich vorher gut zu informieren!

Was man in Französisch-Polynesien mit der Familie unternehmen kann

Kinderfreundliche Unterkünfte Französisch-Polynesien

Auf den verschiedenen Inseln von Französisch-Polynesien hast du mehrere Möglichkeiten für eine Unterkunft mit Kindern. Wie wir bereits erwähnt haben, sind die Übernachtungspreise etwas höher als an anderen Reisezielen, aber es ist ja auch nicht so, dass du mindestens 1.000 Euro pro Nacht ausgeben musst. Du kannst es so verrückt machen, wie du willst.

Wir haben die am besten bewerteten kinderfreundlichen Unterkünfte für die oben beschriebenen Inseln aufgelistet.

Kinderfreundliche Unterkünfte Tahiti:

Günstige Unterkunft: KIA ORA Lodge

Unterkunft der mittleren Kategorie: Punatea Village

Luxuriöse Unterkunft: Te Moana Tahiti Resort

Schau dir auch die gesamte Liste der kinderfreundlichen Unterkünfte auf Tahiti an.

Kinderfreundliches Restaurant Moorea

Kinderfreundliche Unterkünfte Moorea:

Günstige Unterkunft: Haere Mai I Te Fare

Unterkunft der Mittelklasse: Eco Lodge Village Temanoha

Luxuriöse Unterkunft: Cook’s Bay Hotel & Suites

Schau dir auch die gesamte Liste der kinderfreundlichen Unterkünfte auf Moorea an.

Was man in Moorea Französisch-Polynesien mit Kindern unternehmen kann

Kinderfreundliche Unterkünfte auf Bora Bora:

Günstige Unterkunft: Bora Bora Hiva Home

Unterkunft der mittleren Kategorie: Sunset Hill Lodge

Luxuriöse Unterkunft: Le Bora Bora by Pearl Resorts

Schau dir auch die gesamte Liste der kinderfreundlichen Unterkünfte auf Bora Bora an.

Was man auf Bora Bora mit der Familie unternehmen kann

Praktische Tipps Französisch-Polynesien mit Kindern

Im Folgenden listen wir einige weitere praktische Tipps für Eltern auf, die eine Reise nach Französisch-Polynesien planen.

Plane realistisch: Französisch-Polynesien besteht aus zahlreichen Inseln, aber mit Kindern ist es klug, sich auf 2-3 Inseln zu beschränken. Auf diese Weise musst du weniger reisen und kannst die Umgebung wirklich genießen. Beliebte Kombinationen sind Tahiti, Moorea und Bora Bora. Diese Inseln sind leicht zugänglich und bieten viele familienfreundliche Unterkünfte.

Achte auf ausreichenden Sonnenschutz: Die Sonne ist hier auch an bewölkten Tagen hell. Nimm UV-beständige Badekleidung für die Kinder mit, trage regelmäßig hochwirksame Sonnencreme auf und vergiss Hut und Sonnenbrille nicht. Riffsichere Sonnencreme ist eine gute Idee, um die Korallen zu schützen.

Vor allem auf Bora Bora rieten uns die Einheimischen regelmäßig, einen guten Sonnenschutz aufzutragen, da viele Touristen einen schweren Sonnenbrand erlitten haben.

Transport auf Bora Bora

Nimm Wasserschuhe mit: Viele Strände sind wunderschön, aber einige haben Korallen oder scharfe Kieselsteine. Außerdem gibt es in einigen Abschnitten den berüchtigten Steinfisch, auf den du auf keinen Fall treten solltest, denn dieser Fisch kann Gift injizieren und die Folgen können schwerwiegend sein.

Denke an die Zeitverschiebung: Zwischen Europa und Französisch-Polynesien gibt es einen erheblichen Zeitunterschied. Gib den Kindern die ersten Tage, um sich zu akklimatisieren. Plane nicht gleich hektische Ausflüge, sondern beginne ruhig mit Strandtagen und Kurztrips.

Schütze dich vor Mücken: Mücken sind besonders abends aktiv. Verwende ein kinderfreundliches Mückenschutzmittel, trage leichte, lange Kleidung und schlafe, wenn nötig, unter einem Moskitonetz. Auf einigen Inseln kann Denguefieber auftreten, daher ist Schutz wichtig.

Achte auf die Strömungen: Natürlich ist es toll, mit den Kindern schnorcheln zu gehen, aber sei vorsichtig mit den Strömungen im Meer. An manchen Orten kann er ziemlich stark sein. Bevor du also mit den Kindern ins Wasser gehst, erkunde sie auf eigene Faust.

Übrigens haben wir auch festgestellt, dass es von Tag zu Tag sehr unterschiedlich sein kann. An einem Tag war die Strömung am Sofitel Hotel auf Moorea sehr stark und am anderen Tag gab es kaum eine Strömung.

Bora Bora mit Kindern

Unsere Reiseroute durch Französisch-Polynesien

Wie wir bereits in diesem Blog erwähnt haben, besuchten wir die Inseln Tahiti, Moorea und Bora Bora. Insgesamt waren wir etwas mehr als zwei Wochen unterwegs. Nachfolgend findest du unsere Reiseroute durch Französisch-Polynesien.

Reiseroute Französisch-Polynesien

Tag 1 Tahiti – Ankunft und Abholung des Mietwagens am Flughafen.

Tag 2 Tahiti – Besichtigung der Insel.

Tag 3 Fähre Tahiti – Moorea

Tag 4 bis 10 Moorea

Tag 11 Fähre Moorea – Tahiti

Tag 12 Flug nach Bora Bora

Tag 13 und 14 Bora Bora

Tag 15 Flug nach Tahiti

Wenn du, sagen wir, 3 Wochen Zeit hast, um die Gegend zu erkunden, könntest du auch andere Inseln erkunden. Die Zeit auf diesen drei Inseln ist unserer Meinung nach lang genug.